Vor den Zwischenwahlen 2026 verkauft Trump das Kidnapping Maduros und die Belagerung Kubas als spektakuläre Erfolge. Ein weiteres in den USA seit Jahrzehnten aufgebautes Feindbild ist das Regime des Iran. Die Aggression gegen den Iran sollte Trumps chauvinistische „Erfolgsserie“ fortschreiben. Alle „Feinde“, die er jagt, sind Exponenten von Ländern, die – trotz Sanktionen – ihre Souveränität gegen neokoloniale Ausbeutung und Bevormundung verteidigen. Rubio hatte bereits auf der Münchner Sicherheitskonferenz unter dem Beifall der „Europäer“ die reaktionäre Utopie einer Rekolonialisierung des Globalen Südens verkündet.
Mittwoch, 18. März 2026
Trumps Kalkül ging nicht auf - Kein Regimechange im Iran durch schnellen "Enthauptungsschlag"
Dienstag, 10. März 2026
Die Epstein-Akten. Ein Blick auf Trumps Establishment-Freunde - Feine Gesellschaft
Am 30. Januar 2026 gab das US-Justizministerium 3 Millionen der rund 6 Millionen aufbewahrten Epstein-Akten frei. Ein im November 2025 unter öffentlichem Druck beschlossenes Gesetz erzwang das. Die Akten umfassen Dokumente, Fotos, Videos und den Email-Verkehr der Sexualstraftäter Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell sowie Unterlagen aus den Ermittlungen von Polizei und Justiz. Viele Passagen und Namen sind eingeschwärzt. Dennoch ist ein Blick möglich auf Netzwerke, Freundschaften und Kontakte unterschiedlicher Intensität, unter Milliardären, Financiers, Politikern, Stars, Angehörigen von Königshäusern, in der allerhöchsten High Society.
Montag, 19. Januar 2026
Hauptgefahr USA - Rückschlag in Venezuela
Der US-Angriff auf Venezuela und Maduros Kidnapping lösen Abscheu und Wut aus. Nicht bei allen Staatsoberhäuptern und EU-Eliten. Einige leisten seit Jahren Beihilfe zum Regime Change in Venezuela – zuletzt mit dem Friedens-Nobel-Preis – und verbergen ihre Freude nur mühsam. Flugs basteln die Medien Narrative, um das offizielle Feindbild von EU und NATO zu bestärken. „Die Putinisierung der US-Außenpolitik ist in Venezuela angekommen“, titelt der britische „Guardian“. Frau Navidi meint auf NTV: Der Caracas-Angriff „war sicher mit Putin abgesprochen.“ (3.1.2025) Real gibt es keine Neuaufteilung der Welt durch rivalisierende Imperialismen wie vor 1914. Die „Weltunordnung“ geht heute vom absteigenden US-Imperialismus aus, der seine Macht mit Gewalt konsolidieren will.
