Freitag, 16. Oktober 2026

Schwarzes Loch Ukraine? Das Geld geht an westliche Rüstungskonzerne.

 Laut „Le Monde“ sagte ein EU-Offizieller zur Forderung Kiews nach zusätzlicher Finanzhilfe für 2026: „Es fühlt sich an, als würden wir die Wüste bewässern.“ Bis 2027 überweist Brüssel 50 Mrd. aus der sogenannten Ukraine-Fazilität. Zusätzlich gewährte die EU ein 90 Mrd.-Darlehen für 2026/2027. Die USA beendeten 2025 ihre Finanzhilfen. „Europa“ wurde Hauptsponsor. Von 2022 bis Juni 2026 bekam die Ukraine knapp 400 Mrd. Euro (von den USA 115 Mrd., von den „Europäern“ 230 Mrd). Die BRD gab 52 Mrd. inklusive ihrem EU-Anteil. (Ukraine Support Tracker IfW Kiel)

Gelder für Militärgüter gehen direkt an die Auftragnehmer: an Rüstungsfirmen der EU und Joint Ventures mit ukrainischen Drohnenbauern. Joint Ventures schossen in der EU wie Pilze aus dem Boden. Alle wollen mitverdienen. Die Ukraine-Hilfen dienen nicht zuletzt der Ankurbelung des Rüstungskeynesianismus. Macron verlangte, mit EU-Geld zuerst europäische Rüstungskonzerne zu beauftragen. Seine Kriegsministerin Cathérine Vautrin prahlte im französischen TV, der 90-Milliarden-Kredit ermögliche „Europa“, seine Militärindustrie und seine technologische Basis zu aktivieren.

Was wurde aus Kiews „Drohnenoffensive“? Russische Vergeltungsschläge ruinieren ukrainische Wirtschaft

 Das Narrativ der NATO-Medien im Frühjahr 2026 war, Kiew könne mit „Drohnenschwärmen tief in russisches Gebiet“ Putin in die Knie zwingen, um dann Moskau die Bedingungen für eine Waffenpause zu diktieren. Selenskyjs Infrastrukturkrieg könne idealerweise einen „Moskauer Maidan“ auslösen. Brände russischer Ölraffinerien und Warenhäuser sollten die nötige Unzufriedenheit schüren. Dieses Narrativ verschwand im Juli in der Versenkung. Kiews „digitaler“ Verteidigungsminister Fedorov gab im Konflikt mit Armee-Oberbefehlshaber Syrsky sein Amt ab. Demonstrationen der EU/USA gesponserten NGO-Szene (ukrainisch: „Sorositen“) forderten Fedorovs Wiedereinstellung, woraufhin Selenskyj auch Syrsky feuerte.