„Erfolgreiche Drohnenangriffe hinter den Frontlinien und tiefer im Inneren Russlands geben Kiew Anlass zu Optimismus und verschieben das Kräfteverhältnis,“ schreibt der Rheinische Merkur am 6.6.2026. Mit dem Drohnenkrieg gewinne Kiew gegen Russland „wieder die Oberhand“. Seit Monaten ist dies das neue Narrativ im westlichen Informationskrieg. Mit den Drohnen habe Kiew einen Weg gefunden, um mit „Schlägen tief im russischen Hinterland“ Russlands Ölidustrie zu treffen, Logistik- und Versorgungsprobleme zu schaffen und Putin zu schwächen. Mit magischem Denken sehnt man sich nach dem „Maidan“ in Moskau. Um Unzufriedenheit und Panik zu schüren, greift Kiew auch zu Terrorangriffen gegen die Zivilbevölkerung.
Der Hype um den ukrainischen Drohnenkrieg gilt westlichen Medien als Signal, dass Kiew trotz reduzierter US-Hilfe den Krieg fortsetzen kann: „Ukraine dreht den Spieß um: Drohnen ersetzen US-Hilfe“, schreibt der Rheinische Merkur. Natürlich nicht ohne die helfende Hand EU-Europas! Massenproduktion von Drohnen ist in der Ukraine immer weniger möglich, da Russland die Kriegsproduktion systematisch zerstört. Drohnenhersteller für die Ukraine im industriellen Maßstab sind primär EU-Rüstungskonzerne. Der Drohnen-Hype soll auch den Völkern Westeuropas einbläuen, ihre Opfer für Aufrüstung und Ukrainekrieg besäßen einen Sinn.
