Die US-Neocons unter Biden wähnten sich im „unipolaren Moment“. Überzeugt von der Allmacht der USA rüsteten sie mitsamt ihrer EU/NATO-Gefolgschaft ukrainische Banderisten auf, die Putin in die Knie zwingen sollten. Gegen ausbleibende Erfolge kannten sie nur ein Rezept: stetige Eskalation bis an den Rand des Atomkriegs. Trump versprach ein Ende des Ukrainekriegs, stieg aber nie ganz aus. Die gelieferten Waffen bezahlten fortan die „Europäer“. US-Neocons und europäische Transatlantiker kritisierten das als „Rückzug aus Europa“.
Die US-Sicherheitsstrategie 2025 ernennt die USA zur Ordnungsmacht der „westlichen Hemisphere“. Der Monroe-Doktrin von 1823 fügt sie, in Analogie zur Roosevelt Corollary 1904, die den Yankee-Imperialismus begründete, eine Trump Corollary 2025 hinzu. Die Interventionen und Aggressionen gegen Panama, Venezuela, Kuba, die Drohungen gegen Kanada und Grönland setzen sie praktisch um. Zu den Methoden gehört der Versuch, Teile ehemals revolutionärer Führungsschichten zu subordinationsbereiten Kompradorenbourgeoisien umzuformen, mit einem Zuckerbrot in der Hand und einer Pistole an der Schläfe.
